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Eure Amiga-Geschichte

Amiga und Kompatible: AmigaOS, MorphOS, AROS.

Moderator: AndreasM

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AndreasM
Amiga Future Chefredaktion
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Eure Amiga-Geschichte

Post by AndreasM »

Uns würde eure Amiga-Geschichte interessieren... Schreibt Doch einfach doch einfach mal wie ihr zum Amiga gekommen seid und warum ihr euch noch für den Amiga interessiert....
Andreas Magerl
Chefredaktion Amiga Future
Ceo APC&TCP

asregg
Amiga Future Redaktion
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Post by asregg »

1990 hat sich mein Vater einen A2000 mit 1084S Monitor gekauft und obwohl ich erst 4 war, kann ich mich noch ganz genau daran erinnern, wie wir den Karton ausgepackt haben. Seitdem hockte ich wohl länger als mein Vater vor dem Rechner. Als ich dann zur Grundschule ging, habe ich meinen eigenen Amiga 1995 geschenkt gekriegt. Es war ein A1200 von Amiga Technologies, welcher später eine Blizzard 1230IV mit 16MB FastRAM und ein 8x PCMCIA CD-ROM bekam. Ich habe diesen Rechner 7 Jahre lang zum allgemeinen Computing benutzt. Das heißt, bisschen mit Protracker Musik gemacht, mit BlitzBasic programmiert, mit PPaint gezeichnet und mit Kollegen ohne Ende XTreme Racing oder Flyin High gezockt. Bis dahin habe ich nie Kontakt mit PCs oder Macs gehabt. In den News las ich immer von SMP (symmetrisches Multiprocessing) im neuen Linux Kernel und von allerlei anderen "Features" von "modernen" Betriebssystemen. Ich war fest überzeugt, dass mein Amiga absolut veraltet ist, sowohl Softwaremäßig, als auch Hardwaremäßig. Daher bin ich dann zu Aldi gegangen und habe mir ein standard "Volksnotebook" gekauft. Ich hatte WindowsXP drauf und habe damit 1 Jahr lang gearbeitet und realisierte, dass man etwas erst zu schätzen weiß, wenn man es nicht mehr hat, da ich meinen Amiga umsonst weggegeben habe. Ich war wirklich absolut herbe enttäuscht von Windows, da so viele kleine Features des AmigaOS einfach fehlten, dass es praktisch unbenutzbar für einen Amiga User ist. Sicher ist es nicht sonderlich tragisch, wenn man bei Einstellungsprogrammen nicht die "Einstellungen speichern als", "Auf Vorgaben zurücksetzen" und "Auf zuletzt gespeichertes zurücksetzen" Optionen hat. Aber die Masse macht es aus: An ALLEN Ecken und Enden des OS fehlen solche Funktionen und das erschwert einem das Leben deutlich. Ganz zu schweigen von der Performance, da die heutigen Programmierer sich wohl alle denken: "Hey, wieso Optimieren, wenn es nächstes Jahr wieder einen GHz drauf gibt?". Das Resultat ist, dass Windows auf einem 3GHz Rechner nicht den Snap eines AmigaOS auf einem 50MHz Rechner hat. Okay, dann musste Linux her. Jedoch hat sich dies als noch schlimmerer Fehler erwiesen, da es noch unausgereifter, unoptimierter und undurchdachter ist als Windows. Und ich denke, dass alle Leute, die heute Linux einsetzen, es nur tun, um sich dem Monopol Microsofts zu widersetzen. Ich kann hier nicht alle Nachteile der Systeme nennen. da es den Rahmen dieses Posts sprengen würde, aber noch ein Beispiel: Heutige Dateisysteme sind so weit fortgeschritten, dass sie die 8 Zeichen Grenze der Dateinamen des alten DOS deutlich überschreiten und nun x viele Zeichen erlauben. Gut. Aber wieso heißen die Systemverzeichnisse bei Linux "etc", "var", "usr" usw.?? Man hätte sie durch eindeutige Namen ersetzen können, wie beim AmigaOS "Libs", "Prefs", oder auch "Startup-Sequence". Die Namensgebung ist genauso irreführend wie die Strukturierung selbst, sodass man dieses System schon mit Diplom studieren muss, um etwas "per Hand" zu machen. Die Performance der GUI ist unter Linux zusätzlich wesentlich schlechter als bei Windows und der Mangel an kleinen Features noch größer. Man fragt sich warum die Leute sich nicht beschweren. Gute Frage. Ich denke, dass sie die Features nicht vermissen, da sie sie nie hatten. Ich muss immer wieder lachen, wenn eine neue Version des besten (!) Texteditors unter Linux (!) erst jetzt irgendein Feature meines geliebten alten CygnusED vielleicht (!) erhält. Dann bin ich zur Mac Plattform geschwankt und erhoffte mir viel von Mac OS X. Es ist in der Tat das Beste von den vermeintlich "modernen" Betriebssystemen, hinkt dem AmigaOS noch immer weit hinterher. Selbst anspruchsvolle Sachen, wie z.B. Musik machen, CG, usw. sind auf dem Amiga schneller realisierbar, da die Geschwindigkeit der Benutzung (GUI) die rohe Power des Prozessors beim Rendervorgang überflügelt. Und dennoch lädt CygnusED Textdateien schneller als die Editoren von Linux und ersetzt Zeichen wesentlich (!) schneler, aber ich denke, dass Programmierer, die für solche schlechten Systeme coden, selbst keine Ahnung haben und man daher auch nichts von deren Software erwarten kann. Oder wie kommt es, dass einzelne Leute aus der Amiga Szene wie Stefan Stunz, Die Friedens, Steffen Häuser, Martin Berndt, Holger Kruse usw. ihre Programme besser gemacht haben als 100000nde Open Source/Microsoft Entwickler? Ich habe meinen Mac nun auch begraben und benutze nur noch einen A2000 mit Blizzard 2060, PicassoIV, etc. Jetzt weiß ich den Amiga richtig zu schätzen und möchte ihn unterstützen wo immer ich kann, da ich vorher ein passiver User war (auch weil ich noch kein Internet zu dieser Zeit hatte). Naja, ich höre mal lieber auf zu tippen, sonst ist nacher kein Space mehr auf dem Webserver. :D

Amiga RuleZ!!!!

MBH
Amiga Future Fan
Amiga Future Fan
Posts: 87
Joined: 03.04.2004 - 22:19
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Post by MBH »

mein aller erster Amiga war ein A500, zum vergleich gegen einen C64 war der rechner ein rennboot :),ich musste immer lachen wenn andere aus ihrem 286 gerade mal ein paar "klägliche " piepse raus brachten. leider lebte er nicht sehr lange, aber es musste ein neuer her diesmal ein A500+ dem spendierte ich ein externe festplatte 40 Mb ( glaube ich ) gross für stolze 300DM. als in der Amiga Games, der A1200 vorgestellt wurde, stand fest diesen wollt ich haben!!! koste es was es wolle, habe ihn bekommen für 900DM, dazu noch einen mointor, festplatte 120 MB und eine Blizzard1220 :) ist eine stolze summe zusammen gekommen, aber ich war glücklich :D. dann musste was neues ran 486/dx40. Auf der PC schiene bin ich dann auch sehr lange zeit geblieben mit allen höhen und tiefen, bis ich mal uae ausprobiert habe und merklich entäuscht wurde. die emu lief zwar aber es war nicht das selbe wie zu amiga zeiten, es wollte einfach nicht der spass aufkommen wie an diesem rechner ( amiga). es musste wieder ein amiga her :D, und da habe ich mich in den Ar****** gebissen das ihn verkauft habe. Nu ist es kein A12k aber dafür ein A4k und ein A3k geworden und beide sind top in der ausstaatung. was mich an dem rechenr begeistert ist das OS und die lauf festigkeit des rechners. windows ist das einzigste mutitasking os wo mehrere programme gleichzeitig abstürzen. gut der amiga stürtzt auch ab aber wesentlich weniger als mein PC. als solches hat der amiga auch seinen festen platz als zweit rechner.

Masta

Seit 1989 dabei...

Post by Masta »

Hallo zusammen,

tjo, die Amiga-Zeiten waren schon cool und irgendwie die besten, die ich bisher mit Computern und den dazugehörigen Leuten hatte. War alles noch nicht so sehr auf Kommerz ausgerichtet. Man hat halt einfach per DFue (umlaute gingen damals ja noch nicht, da praktisch alle BBS-Programme aus Amiland kamen) ein bisschen in Mailboxen gechattet, oder ist mal auf eine Demo-Party gegangen. War schon locker das ganze...

Angefangen hat's bei mir 1989 mit einem A-500 + K-irgendwas Monitor im Weihnachtsangebot vom VOBIS für 1499,- DM ! Hab ich mir mühsam zusammengespart die Kohle, weil ich doof ja erst 2 Jahre vorher mit unbedingt einen C-128D kaufen musste.
Das nächste war dann für 299,- DM eine 512kb-Ram Erweiterung. Damit war's dann für 2 Jahre auch gut.
1992 (kurz nach der Deutschland-Vorstellung auf der Amiga-Messe in Köln) durfte es dann ein A1200 sein. 3-4 Wochen später kam dann noch eine 210MB Maxtor HDD dazu <man hab ich beim Einbauen geschwitzt, das ich nix put mach>.
Im laufe des Jahres 1993 folgten dann noch eine Blizzard1230+64MB und am "ende" ein A4000 mit 'ner
060-er Karte (auch Blizzard). Der A4000 verrichtete noch 3 oder 4 Jahrelang seinen Betrieb als Mailbox-Rechner, der 1200er steht nochimmer auf dem 2ten Schreibtisch. :-)

DJ-Chol

Post by DJ-Chol »

Ich hatte von 1988-1992 nen C64 und hab mir vor 3 Jahren wieder einen gekauft, da ich meinen irgendwie vermisst hatte.
Als ich dann im Emulator gesehen hab, dass die Grafik von Turrican auf'm Amiga wesentlich besser als beim C64 ist, hab ich mir nen Amiga 500 von nem Freund besorgt und diesen dann repariert.
Und jetzt hab ich 3 Amiga 500er, einen 600er sowie 4 C64s :D

Maisi
Amiga Future Fan
Amiga Future Fan
Posts: 54
Joined: 03.06.2004 - 15:05
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Post by Maisi »

1987 bekam mein Bruder von unseren Eltern einen Amiga 500 geschenkt. Zuvor hatten wir noch keinen Computer, aber er hatte mich ab und zu mitgeschleppt zu seinen Kumpels, die einen C64 bzw. CPC hatten, so war mir mit meinen zarten 7 Jahren das Wort Computer nicht ganz fremd ;-)
Es war ein normaler Amiga 500 der Rev.5 mit Kickstart 1.2 und 512kB Ram. Das blieb auch sehr lange so, irgendwann kam die obligatorische Speichererweiterung und das zweite Laufwerk dazu. Der Amiga wurde zu 95% nur für Spiele eingesetzt, das allererste, was ich drauf sah, war Mission Elevator und Marble Madness, sind für mich daher auch neben Defender of the Crown absolute Kultspiele. Anfangs saß ich nur heimlich am 500er, wenn mein Bruder nicht da war, später durfte ich auch ganz offiziell hin.
Die Jahre gingen ins Land, und 1994 war es soweit, mein Bruder hatte keinen Bock mehr auf einen "langsamen" Amiga und kaufte sich einen 486 :-( Auf die Idee, sich einen neuen Amiga zu kaufen, kam er leider nicht :-( Aber dafür war ab jetzt der 500er mein. Mangels Geld stand er aber immer noch so da wie 1988... Eigentlich war ich mit ihm ganz zufrieden, liebäugelte aber immer mehr mit einem Amiga 1200. 1996 begann ich mit der Lehre und bildete mir ein, eine vernünftige Textverarbeitung "unbedingt" besitzen zu müssen. Da war unter Kickstart 1.2 natürlich nicht viel geboten... (wobei im Nachhinein für meine Zwecke das alte "Text Plus" vollkommen gereicht hätte....) Ich hatte nun fest vor, mir einen Amiga 1200 zu kaufen, malte in der "Amiga Games" fleißig die Anzeigen von Vesalia an, doch da ich mich in den letzten Jahren überhaupt nicht mit Hardwareneuigkeiten befaßt hatte, war ich von Wörtern wie Turbokarte mit CoProzessor und ähnlichem ein wenig überfordert ;-) Zumindest war ich ziemlich verunsichert, was ich tun sollte, schob alles ein wenig vor mich hin (die Nachrichten über die Zukunft des Amiga waren ja auch nicht grade rosig... hat sich eigentlich nichts geändert *g*), und eines Tages wars aus mit der "Amiga Games" und ich dachte mir in meinem jugendlichen Leichtsinn, daß es dann auch sinnlos wäre, sich noch einen Amiga zu kaufen, lies mich von meinem Bruder zum PC-Händler schleppen und kaufte mir im Sommer 1997 den ersten PC, einen Pentium 133. Der kleine 500er wurde eingepackt und in den Schrank gestellt. So im Nachhinein einer der größten Fehler meines Lebens :-(

Da ich den Amiga ja fast nur zum spielen benutzt hatte, war ich anfangs natürlich von der Grafik der neuen Spiele total begeistert und weinte dem Amiga keine Träne hinter her... das blieb aber nicht so ;-) Die Spiele wurden immer hardwarehungriger, bald war das RAM zu wenig, der Prozessor zu langsam usw... da dachte ich so an den kleinen Amiga, der mir viele Jahre lang treu gedient hatte, und eigentlich machten die Spiele dort ja viel mehr Spaß ;-) So kams, daß der Amiga immer öfter wieder rausgekramt wurde. Nach diversen Aufrüstorgien ging ich 1999 online mit dem PC und hatte bald darauf Kontakt zu Amigaseiten. Siehe da, da war ja noch allerhand geboten. Ich hatte Ebay entdeckt und die Hardwarebeschaffung war kein Problem mehr. Als erstes besorgte ich mir einen anderen 500er (meinen hätte ich nie angerührt, aus Angst, ihn kaputt zu machen...), da kam dann erst mal Kick 2.0 rein, Festplatte und CD-Rom. War natürlich auch nicht das Gelbe vom Ei, alleinschon der Kabelsalat überall. Also mußte der 500er in einen Tower. Hatte dann noch mehr Ram und eine kleine Turbokarte und OS3.1.
Naja, aber ECS war ja auch nicht toll, daher mußte ein A1200 her, den ich praktischerweise noch geschenkt bekam. Eine Blizzard 1230IV war flugs besorgt, dann kam OS 3.9 drauf, ach, war das schön, als in der Menüleiste nicht mehr "1985-1993" stand, sondern "1985-2000" *g* Damit gings dann erstmal online, und ich konnte endlich mal den PC zur Seite stellen. Mit Wordworth hatte ich auch eine Textverarbeitung, die für meine Zwecke vollkommen reicht. Naja, auf Dauer war AGA aber auch nicht Krönung, grade beim surfen mit der Seitendarstellung... die Alternative war für mich: 1200er in nen Tower oder Zorroboard für 500er besorgen. Da der 1200er noch optisch wie neu aussieht, wollte ich den nicht auseinandernehmen. Leider war die Suche nach nem Zorroboard mehr als glücklos.
Daher war die Alternative nur 1200er im Tower kaufen oder einen A2000, 3000 oder 4000 kaufen. Was mich davon aber außer dem 2000er ernsthaft interessiert hatte, wäre der 3000er gewesen, aber der war mir zu teuer. Weiß nicht, warum ich keinen 4000er wollte, hm, irgendwie steh ich auf gesockelte Chips... *g* Zumindest kam dann ein Amiga 2000 ins Haus, an dem ich gerade sitze und der mein Hauptrechner wurde und den PC zu 90-95% ersetzen konnte (der läuft noch so alle zwei Wochen etwa). Der hat jetzt ne Blizzard 2060 mit 128MB Ram, Chipramerweiterung auf 2MB, Grafikkarte, Soundkarte und natürlich OS 3.9 und ein schickes, umlackiertes Gehäuse in den Amigafarben ;-). Irgendwann kam dann in den Tower-500er noch eine Ematrix, der ist mein zweiter Hauptrechner. Der 1200er steht ein wenig rum zur Zeit, da alles, was ich so mache, an den genannten 2 Amigas erledigt wird. Als Spielemaschine hab ich einen gemoddeten 500er, mit Kick 1.2/2.0 und AlfaPower-Controller. Dann hab ich ja noch meinen alten 500er, einen noch versiegelten 500er in OVP, dann noch einen, wo ich erst "ausversehen" im Ebay gekauft hab *g*, noch einen anderen 2000er, der grad ne Baustelle ist, noch einen C64 und ein Powerbook (68k). Ach ja, und in den nächsten Tagen schneit noch ein 600er ins Haus ;-)

Die Vorzüge des AmigaOS lernte ich allerdings erst jetzt, nach meiner Rückkehr von Windows, kennen, da ich ja früher damit eigentlich gar nichts zu tun hatte ;-) Aber jetzt würd ich nicht mehr tauschen wollen :-) Und sobald ich genug gespart hab, dann gibts einen A1. Möchte doch einmal in meinem Leben einen NEUEN Amiga haben ;-)

So, das war ein bißchen eine längere Geschichte, aber über so Amigawerdegänge könnt ich stundenlang labern ;-)
Last edited by Maisi on 22.09.2004 - 16:03, edited 1 time in total.
Amiga 2000, Blizzard2060/128MB, CV643D, Prelude, X-Surf, BuddhaIDE Flash, 40GB HD, Brenner, Multivision 2000, OS 3.9

Amiga 500T, Ematrix 530/32MB, 10,6 GB HD, CD-Rom, Brenner, OS 3.1

Amiga 500T, Blizzard 2060/128MB, 2MB Chipram, Brenner, OS 3.9

GoGotheGhost

Post by GoGotheGhost »

bei mir hat, wie bei vielen anderen auch, natürlich
erstmal alles mit dem c64 angefangen.

die spiele waren dann allerdings im gegensatz zum amiga
grafisch nicht mehr so toll und ich stieg auf den amiga um.
das müsste so 1990 bei mir gewesen sein. kann ich aber
garnicht mehr so genau sagen.

als erstes ein amiga 500
viel später interessierte mich der amiga 600 mit
festplatte. der von ein amiga user im amiga magazin als
windei bezeichnet wurde!
naja, man wollte ja die spiele wie monkey island 2
auf hd kopieren und nicht ständig 11 disketten hin und
her wechseln. also kaufte ich das windei einfach, egal ob
technisch veraltet oder nicht!, hautpsache eine hd ist
schon drin.

später als der amiga 1200 raus kam, war er dran!
sogar mit 80 MB hd :D statt 40 MB hd im amiga 600 :D
und mit besseren grafikchip, 256 Farben, wie toll.
der a1200 wurde gekauft und mal wieder kein pc.

spiele wurden dann nach einer zeit auch immer langweiliger
und weniger, also zockte ich immer weniger "mit ein Amiga".
also habe ich den a1200 aufgerüstet.
mit einer 68030 turbokarte, ein drucker, größere 2,5
festplatte von 120 oder ich glaub sogar 160 mb.

später kam ich dann auch noch zum modem, ein 14,4 oder
sowas. irgendwie las ich in amiga zeitschriften was von
mailboxen usw., da konnte man sich mit modem einwählen
und tolle sachen runterladen oder infos holen.
auch 2 kumpels auf der schule hatten pc´s und waren in
mailboxen, habe ich so mit 1 ohr mitgehört gehabt ;)

naja, mailbox schön und toll, hier und da hat man leute in
mailboxen kennen gelernt ab und zu mal gechattet, was ich
anfangs voll cool fand! newsgruppen (foren) gab es usw.
viele sachen konnte ich in verkaufsgruppen verkaufen usw
usw. auch computerspiele usw. usw.

dann kaufte ich noch ein schnelleres modem, 33,6.

kumpel aus der mailbox sagte dann mal man kann mit dem amiga
auch ins internet. ich fragte wie ist es möglich, "ich
dachte das geht nicht?!". der kollege erzählte dann was
man für programme braucht usw. miami und amibrowser.
also erstmal die programme
runtergeladen und kollege sagte was man da so einstellen
muß (provider und so..).

naja, dann kam ich auch ins internet mit dem amiga.
war aber nicht so toll. mit 256 farben und MEGA ruckeln
beim scrollen auf den seiten! aber immerhin, man war im
inet drin. auch ein email programm hatte ich dann und eine
gmx email adresse angemeldet.
mailboxen fand ich aber erstmal noch besser. newsgroups
konnte man mit dem pointprogramm besser runterladen usw..
anfangs habe ich zwar alles online in der mailbox gemacht,
aber der mod von der mailbox riet mir zum pointprogramm
mit einer pointgebühr von ein paar DM im Monat.

newsgroups waren auch soweit ganz gut. wenn man was wissen
wollte fragte man einfach mal oder kumpels aus der mailbox
fragte man einfach mal. irgend jemand wusste schon
was und so hat man viel sachen über hard und software
gelernt, oder auch einfach durch viel zeitschriften lesen!
das wird bei anderen heutigen computerfans nicht anders
gewesen sein um sich weiterzu bilden! :)

der amiga 1200 wurde dann nochmal von mir aufgerüstet.
Sogar mit Tower und PowerPC Turbokarte von Phsae5 glaub
ich. grafikkarte wollte ich keine kaufen.
immerhin lief internet aber schon etwas schneller,
da auf der ppc noch ein 68040 chip drauf war.
mit grafikkarte wäre es sicher besser, aber die wollte
ich ja nicht mehr. grafikchip im a1200 musste reichen ;)
naja, mein a1200 war aber auch nicht so stabil,
vorallem im internet stürtze der a1200 sehr oft am tag ab!
lag wohl an verbugte internet software?!!

hier und da habe ich auch den ppc chip auf der turbokarte
genutzt.

naja ein amiga user wie ich war ja hart.
aber auch die ewigen versprechungen von der amiga firma
gingen mir langsam auf dem sack! ständig wurde was
versprochen, ständig wurde amiga pleite und wieder
aufgekauft und wieder pleite und wieder aufgekauft.

dann wurde mir alles zu blöde mit dem amiga.
vorallem 2 amiga händler wollten mir nochmals neu gekaufte
hardware
nicht so ohne weiteres umtauschen, da sich aus
irgendwelchen gründen (vielleicht auch meinerseits?!) bei
mir nicht liefen. durch verlust meinerseits konnte ich
aber etwas von mein geld wieder bekommen!

im märz 2000 bin ich dann auf ein sehr guten
komplett ausgestatteten pc von ALDI gestossen. mit PIII 667
MHZ, guter grafikkarte,
mit 56k modem und alles drum und dran was man braucht!
auch windows fand ich besser als gedacht, sogar besser als
das AMIGA OS!
viel einfacher und ich hatte auch keine 10 abstürtze am
tag, sondern der pc lief stabil mit win98se!

auch internet ist alles schön und besser mit dem pc und
heute brauche ich echt keinen amiga mehr!! ;)
mittlerweile habe ich seit mehr als 1 jahr dsl und seit
kurzen WinXP auf den Rechner und alles läuft wie geschmiert!

AndreasB
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Post by AndreasB »

Hallo,

mein erster Amiga (gleichzeitig auch mein erster Computer überhaupt)war ein Amiga 600 (ca.1994), ohne alles, nur mit Monitor. Für den Anfang war das genug, denn ich habe ihn nur benutzt, um ein paar Spiele zu spielen (BMH, Sensible Soccer - ohne Ende).
Irgendwann war mir das Diskettenwechseln zu lästig und ich legte mir eine Festplatte zu. Zusammen mit einer 1MB-Speichererweiterung war es durchaus schon ganz angenehm :-)
Aber mit dem Laufe der Zeit lief immer weniger der neuen Soft auf dem 600er und so schaffte ich mir 1996 einen 1200er an, den ich im Laufe der Zeit mit PPC/Graka/Ram/CD-Rom/Festplatte aufrüstete. Ich habe diesen Computer bis ca. 2000 für alles benutzt (Office, Internet, Spiele,...) und war trotz der prekären Softwarelage zufrieden damit.
Dann begann mein Studium und es wurde immer wichtiger für mich, schnell und ohne große (Software-)Basteleien zu den "Standardanwendungen" kompatibel zu sein und so kaufte ich mir als "Arbeitstier" eine P1 mit 233 MHz.
Vor ein paar Monaten habe ich mal etwas mit WinUAE experimentiert und der Emulator lief selbst auf meinem Oldi-PC schon ganz passabel.
Schließlich habe ich dann die Erweiterungen des Amiga1200 verkauft und mir bei ebay einen P3-700 gekauft. Auf diesem Rechner läuft nun als vollständiger Ersatz für meinen "echten" Amiga der Emulator WinUAE, den ich aber eigentlih nur noch nutze um gelegentlich ein paar alte Spiele zu zocken (irgendwie schließt sich der Kreis :-) ).
Denn mittlerweile gibt es für Windows solche Massen an Software (für das studentische Budget besonders wichtig: Excellente Freeware!), die zumindest für meine Bedürfnisse um Längen besser ist, als es Amiga-Soft jemals war (Na, logisch, denn neue Soft gibt es ja so gut wie nicht mehr).

Ab und an gebe ich mich aber dank des Emulators noch heute den schönen Erinnerungen hin. Hin und wieder kommt es auch vor, dass einige meiner Freunde und ich auch mal wieder ganze abende vor alten Klassikern verbringen: Sensible Soccer (hat das schon mal jemand im Karrieremodus auf dem WinUAE zum laufen gekriegt?), Alien Breed, Cannonfodder, Chaos Engine, Superfrog,...

Aber so alles in allem schließt sich für mich das Kapitel Amiga langsam aber sicher,...

Aber wer weiß, vielleicht gelingt es Hyperion ja, in den nächsten Jahren einen neuen Nischenmarkt aufzubauen? Wäre wirklich schön, wenn es eine weitere Alternative am Computermarkt gäbe, noch dazu mit soviel Tradition und so einem großen Namen :-)
(Für manch einem mag auch MorphOS interessant sein, das muss jeder selber wissen, aber ich möchte nicht von einer Nische (Amiga) in eine weiter noch viel winzigere Nische (MorphOS) wechseln - ein Fun-Computersystem reicht mir :-) )

Ciao
Andreas

K_Lewin
AFF Anwärter
AFF Anwärter
Posts: 18
Joined: 04.08.2004 - 17:30

Post by K_Lewin »

Oh, ein herrlicher Nostalgiethread - da darf natürlich auch ein posting von mir nicht fehlen!

Meinen ersten Kontakt hatte ich 1986 mit dem Atari ST meines Vaters, der nämlich von Anfang an auf Seite der Tramiels gestanden hatte. Da ich außer einem C64 bei nem Kumpel keine Alternative zur Wahl hatte zockte ich also erstmal am ST diverse PD Games ('echte' Vollversionen kaufte mein Dad selten, aber PD Games brachte er hin und wieder mal mit) und lernte das TOS etwas kennen.

Es war dann so um '90 / '91 als ich bei einem Kumpel dann zum ersten Mal einen Amiga 500 zu sehen bekam - und ich war begeistert! Besonders Defender of the Crown und The Adventure of Robin Hood (jep, der Iso-Rolli von Millenium!) begeisterten mich und noch am selben Abend war für mich klar, ich muss auch einen Amiga 500 haben.
Nun könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es war meinem Vater zu verkaufen, daß ich einen Amiga möchte ;-) - schliesslich stand er der Freundin (bzw. Commodore) nicht sonderlich positiv gegenüber, aber glücklicherweise hatte meine Mutter auch ihre Finger im Spiel.

So kam es das sich Weihnachten '91 unterm Weihnachtsbaum ein Amiga 500 wiederfand, samt besagtem Robin Hood Spiel. (Ich war damals ganz vernarrt ins Mittelalter)

Die nächsten Monate war ich überglücklich, direkt nach der Schule flog der Schulranzen in die Ecke, Kumpel kamen vorbei und wir zockten den ganzen Nachmittag zusammen am Amiga. Ich erinnere mich oft noch gut daran, wie sehr das Netzteil schon glühte - im Stich hat es mich aber nie gelassen.

Als langjähriger und begeisterter Amiga Joker Leser sah ich dann auch irgendwann den 1200er kommen und hatte beim Anblick der ersten Screenshots schon gleich das Verlangen mir auch diesen Traumcomputer auf den Computertisch zu stellen. Doch leider sollte es noch einige Jahre dauern...

Zwischenzeitlich (so '95) war mein Vater nämlich auf den PC übergeschwenkt und die grafischen Fähigkeiten beeindruckten mich ungelogen zuerst schon - so wanderte mein Amiga 500 erstmal auf den Dachboden und ich spielte lange Zeit am Pezeh, nebenbei wanderten auch zwei namhafte japanische Spielkonsolen in mein Zimmer. Weiterhin wurde der Joker natürlich gelesen um up to date zu bleiben, aber angesichts der Tatsache das praktisch fast keine Spiel mehr für mein System erschienen, war das Interesse zeitweilig stark gesunken.

Erst 1998 fand ich dann in einer Zeitungsannounce einen A1200 mit 6 MB Ram und 280 MB Festplatte für damals sensationelle 200 Mark angeboten und griff sofort zu! Meine alte Begeisterung war sofort da, prompt wurden alle alten Joker und Amiga James Ausgaben herausgekramt und nach brauchbarer Software gesucht. Wie ich übrigens beim ersten öffnen meines Amiga merkte, hatte der 1200er keineswegs wie angekündigt nur eine 4 MB Speichererweiterung drin, sondern gar eine Blizzard 1220/4 Turbokarte.

Naja - seit '98 läuft der Amiga nun mit kleineren Unterbrechungen immer regelmäßig und bekommt auch immer noch neue Software (es gibt noch so unglaublich viele Spiele die es wert sind gespielt zu werden!) spendiert. Wie in meinem Thread (Tower Umbau beim 1200er) zu entnehmen ist habe ich seit kurzem endlich auch mal die Hardware etwas geupdatet und den kleinen Bruder des 4000ers in einen Tower verfrachtet, samt CD-Römer und neuer, größerer harten Platte. Nun hoffe ich bald schon den Umbau abgeschlossen zu haben und wieder richtig loslegen zu können... ;)

Westbam
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Joined: 13.01.2002 - 01:00
Location: Berlin

Post by Westbam »

ihr könnt aba schöne, lange texte tippeln... ;)

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