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Protracker LIVE: Programmierer gesucht

Alles über programmieren am Amiga, Pegasos, Aros...

Moderator: AndreasM

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tom woxom
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Protracker LIVE: Programmierer gesucht

Post by tom woxom » 11.01.2010 - 16:11

Ich habe meinen Amiga 500 und einen A1200 mit Protraker und OctaMed des öfteren auf Konzerten eingesetzt ... und Protracker ist ein denkbar schlechtes Live-Tool. Dafür wurde er auch nie gemacht. Ich habe in der letzten Zeit einen Haufen an Ideen gesammelt um (nur) die Bedienung von Protracker Musiker- und Live-tauglicher zu machen.

Nun bin ich zwar seit Ewigkeiten Amiga-Besitzer und -Benutzer aber Programmiererfahrung habe ich auf dem Amiga nicht.

Wer könnte mich bei diesem Projekt - einer neuen Version von Protracker, sie könnte Protracker LIVE heißen - unterstützen? Oder wer hat Kontakte zu Leuten, die das könnten und Spaß an einer solchen Sache hätten?

Wenn Interesse besteht bringe ich auch gerne zum Besten welche Weiterentwicklungen im Detail ich mir vorstellen könnte und welche (aus Musikersicht) ein echter Kracher wären. ... aber ich will dieses Forum erstmal nicht überstrapazieren.

Nun denn, wer Interesse hat und helfen kann/will bitte hier und/oder hier: tom_woxom@ibiza-mail.com melden.

Gruß
Tom

daxb
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Post by daxb » 11.01.2010 - 17:20

Schreib doch erstmal was du unbedingt an Features haben möchtest. Dann kann man schon mal sagen ob das überhaupt machbar ist, oder evtl. eine andere Lösung besser wäre.

tom woxom
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Post by tom woxom » 12.01.2010 - 00:05

das freut mich sehr, dass es hier ne promte Reaktion auf mein Anliegen gibt. Cool.

Wie schon gesagt meine Wünsche beziehen sich (fast) ausschließlich auf die Bedienung:

1. Statt eines "Song Mode" würde ich mir einen "Live Mode" wünschen der in etwa so funktioniert. Im "Live Mode" spielt PT eine Pattern-Sequence (wie bisher) am besten horizontal visualisiert mit kleinen farbig markierbaren Blocks pro Pattern (bis auf die Visualisierung erstmal nichts neues). Bei Tastendruck auf eine "Loop"-Taste spielt PT das aktuelle Pattern oder wenn selektiert eine vorher ausgewählte Patternfolge im Loop. Bei erneuter Betätigung wechselt er zurück in die Patternsequence aber erst mit Ende des aktuellen Patterns bzw. der Patternfolge. Das ganze "sprungfrei".

2. Einzelne Tasten (keine Tastekombinationen) zum on/off schalten der einzelnen 4 Kanäle direkt auf Tastendruck oder wenn gewünscht erst mit dem Start des nächsten Patterns (ebenso wie Ableton Live das tut).

3. Mein bisher einziger Wunsch der sich nicht ausschließlich auf die Bedieung bezieht: PT sollte mehr als drei Oktaven spielen können. Und (jetzt wieder Bedienung) per Tastendruck sollte das aktuelle Instrument oktavenweise hoch bzw. runter transponiert werden können.

4. Eine Taste um den "Repeat Start"-Wert des angewählten Sampleloops (des aktuellen Instruments) verschieben zu können. (Der Wert ist ja vorhanden und per Mausklick verschiebbar) So könnte man mit geschickter Waveformauswahl wunderbare Morphing/Filter-Fahrten ganz ohne echtes Filter realisieren.

5. Eine Taste um den "Repeat-Lenght"-Wert des aktuellen Sampleloops zu verkürzen/verlängern. Dazu wäre dann aber ein automatisches Zurückspringen auf den Originalwert nötig um die Stimmung des Instruments zu erhalten. (Auch dieser Wert ist ja bereits per Maus ansteuerbar) Mit dieser Gummibandfunktion wären Granular-mäßige Sachen schön live zu spielen.

6. Und am Ende noch ein größerer Wunsch: PT Live soll zwei Module gleichzeitig öffnen können. Das zweite geöffnete wird (im Live Mode) automatisch an das erste gehängt. Läuft das zweite kann ein neues erstes Nachgeladen werden. Auf Maschinen mit wenig Speicher könnte man sich "kleine" zweite Module basteln, z.b. nur den Beat aus dem ersten und so den Beat going on halten während man das nächste Modul an den Start bringt. The perfect ModJocky :-)

7. Alles auf Protracker V1.x bzw V2.x Basis und Amiga 500/1200 Architektur (<- weiß nicht genau wie man die nennt). Denn das ist der so wunderbar simple Klassiker unter den Trackern.

Soweit erstmal.
Tom

daxb
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Post by daxb » 12.01.2010 - 14:39

Ich vermute das PT nicht genügend freie Tasten hat, aber das könnte man hinbekommen, wenn man z.B. in den "Live-Mode" geht und somt Tasten dafür frei hat. Oder man klaut sich einfach welche, wobei dann die Live Version diese zum Tracken fehlen.

Zu 2:
Wenn dir das Ein-Ausschlaten per Mausklick reicht, dann geht das schon.

Zu 3:
Mehr als 3 Oktaven wird wohl (sehr aufwändig) schwierig.

Zu 6:
Theoretisch möglich, aber Wahrscheinlich zu aufwändig.

Die anderen Punkte sollte relativ leicht umzusetzen sein.

Problematisch ist das viele Programmierer an PT gearbeitet haben und der ASM Sourcecode dementsprechend aussieht. Dazu muss der Sourcecode verfügbar sein. Ich denke ab PT Version 2.3 macht es erst Sinn, wenn überhaupt. Hauptproblem ist wohl einen guten ASM Programmierer zu finden der gewillt ist.

Alternativ müsste man mal prüfen, ob eine Lösung auf Basis eines PT Players sinnvoller/machbar ist. Also eine GUI basteln die den Player steuern kann. Das müsste dann auch nicht unbedingt in ASM sein.

tom woxom
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Post by tom woxom » 13.01.2010 - 10:09

Jep, im "Live Mode" sind sämtliche Editierbefehle die auf Tasten liegen unnötig (soweit ich das spontan überblicke) und könnten anderweitig verwendet werden.

zu 2: Das Launchen der einzelenen Kanäle (bisher on Mouseclick) sollte schon auf die Tastatur. Ich nutze im Augenblick eine Version da liegt eben diese Funktion auch auf den Tasten Alt+w ... +x +c +v. Zure Not darf es auch ne Tastenkombination bleiben, aber die Erweiterung auf "Ein/Aus sofort oder wahlweise mit Start des Nächsten Patterns" ist wichtig.

zu 3: Das die Oktavenanzahl ein größerer Aufwand ist habe ich mir schon gedacht. Aber oktavenweises Transponieren des aktuellen Instruments per Tastendruck sollte gehen, denn eine solche Funktion liegt ja ähnlich wie bei den Punkten 4 und 5 per Maus zugänglich bereits vor.

zu 6: "Zwei Module gleichzeitig" würde ich dann für eine weitere Ausbaustufe vorerst zurückstellen :-)


Ok, liegt der PT Sourcecode nicht vor? Ich meine auf einigen alten Disketten verschiedener PT-Version in einem Unterordner den Code schon mal angetroffen zu haben.

Und was ist der Unterschied zwischen ASM- und Source-Code?

Und wo könnte ich einen Programmierer herbekommen? Hast du nen Tip? Einen Kontakt? Ein Forum? etc.

Tom

daxb
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Post by daxb » 13.01.2010 - 15:44

Den Sourcecode (in Assembler=ASM, so wird die Programmier-Sprache genannt) gibt es sicherlich. Zumindestens weiss ich von PT4, liegt hier auf Platte. ASM Programmierer findet man wohl am besten in Scene Foren, oder Seiten die sich damit beschäftigen (vorwiegend Englisch). Z.B. English Amiga Board (EAB) eab.abime.net, pouet.net, Amiga Demo Archive (ADA) ada.untergrund.net, ... Dort gibt es sicherlich auch Links zu anderen Quellen.

Alternativ Assembler lernen, sich den Sourcecode reinziehen und selber machen. :)

chipmax
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6805 Programmierer gesucht

Post by chipmax » 04.02.2010 - 21:14

Hallo,
ich ich ich bin hier bei den Spezialisten gelandet ?
Wer möchts sich ein paar EUROs verdienen und ein Paar Befehle in ein vorhandenes 6805 Programm einbauen ?

Herbert

philtron
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Post by philtron » 28.09.2010 - 23:02

hallo leute,

ich habe ja respekt vor euren fähigkeiten, aber es gibt da doch lösungen, die deutlich mehr live-orientiert sind, wie diese hier: http://www.bigmech.com/misc/otf/

auch das programm hd-rec sieht vielverpsrechend aus: http://www.hd-rec.de/HD-Rec/index.php?site=home

hier noch ein interessanter mod, allerdings ist unklar, welches programm er mit der maschine bedient: http://www.radiograffiti.org/2009/02/25/coming-soon/

sieht jedenfalls gut aus, finde ich ...

beste grüße
philtron

amigian
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Post by amigian » 01.10.2010 - 22:43

Hmm, ich bin mir nicht sicher, ob es sinn macht einen tracker für Live-Performances zu nutzen

ich kann mir irgendwie schwer vorstellen, wie das funktionieren soll, also so funktionieren, das man während der live-performance immer den überblick behält, gerade durch das vertikale scrolling und die pattern, usw.

Grundsätzlich finde ich die idee gut. aber für ne live performance, wäre ein horizontaler aufbau sinnvoller,
ähnlich ableton, Sony ACid oder logic... finde ich jetzt.
Und das hat dann eher was von einem Sequencer und nicht von einem Tracker.

Auch ist es bei "live" sinnvol, wenn man zum beispiel die hüllkurven der samples sehen könnte, und da ist die frage, inwiefern das auf der "älteren" amiga-hardware zu machen ist.
Wenn dann noch effekte usw dazu kommen, dann wird der 68er schnell an seine grenzen stoßen
(zumal man bei so einem vorhaben in jedem Fall auch noch AHI bräuchte, um ein einigermaßen zeitgemäßes Klangergebnis zu bekommen)

aber grundsätzlich eine gute idee, nur hab ich doch ein wenig bedenken, das man für sowas den guten alten Protracker her nehmen sollte. ;-)
--

-Amigian-

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