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Moechte Amiga X5000 bassierende Schule eroeffnen

Alles über programmieren am Amiga, Pegasos, Aros...

Moderator: AndreasM

formosanbear
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Moechte Amiga X5000 bassierende Schule eroeffnen

Post by formosanbear » 16.04.2017 - 00:51

Lieber Amiga Gemeinde,

ich moechte diesen Sommer eine Schule eroeffnen basierend auf den Amiga X5000. Momementan versucht M.L. von A-Eon noch rauszufinden was der Unterschied zwischen Taiwan (nein, nicht Thailand) und Korea (ich vermute er wuerde es sogar an Kim direkt schicken) ist. Damit er endlich die Lieferadresse mal hinkriegt.

Naja, wie auch immer...ich habe vor diesen Sommer eine Schule zu eroeffnen basierend auf den Amigaone X5000. Der Grund ist einfach. Eure geliebten Classic Amigas haben es nie nach Asien geschafft, da Commodore in Fernost immer nur einen billigen Produktionsstandard Ort sah ( oder wie David in seinen Buch hatte die Produktionsstaette in den Philipien irgendetwas mit lokalen Frauen zu tun).

Also bleibt nur der NG Amiga uebrig. Ich hatte mal einen Sam460ex und das Teil war grauenhaft. A-Eon macht da klar die bessere Hardware, auch wenn man Linux nutzen will.

So, meine Frage an euch....womit sollten die Bratzen anfangen? Gleich in Hardcore Programmierung einsteigen? Da die Erziehungsindustrie hier ein riesen Geschaeft ist habe ich mal die Einstein Schule in Taichung besucht (das ARD hatte mal einen Propaganda (da wenig mit der Realitaet zu tun) verfasst. Dort bringen die den Kids Script book bei. Na, warum da nicht gleich Hollywood?

Ausserdem will ich Klassen mit max.5 Kindern einrichten. Die Kinder sollen anfangen vom Board angefangen ihren Amiga selbst zusammen zu bauen. Muessen also von Tag ein verstehen sich nicht selbst Elektroschocks zu geben.

In Taiwan wird Englisch Unterricht ab 1. Grundschule gemacht. Ich glaube Amiga OS 4.1 FE reicht da fuer den Anfang aus. Anders als Windows or MAC OS X werden die Kiddys nicht gleich erschlagen mit allen moeglichen Krims Krams.

Im naechsten Schritten will ich denen beibringen wie man malt, einfache Briefe anfertig und z.B. das Taschengeld in einer Kalkulation verwaltet. Alles so einfach wie moeglich gehalten werden.

Mein grosses Ziel ist das die Kinder nach 5,6 Jahren sich selbststaendig machen koennen. Einige IT bezogene Gymnasiumen bieten daher AGs wo man sich zum Fussbald Robotermeisterschaft (jeden Oktober in Bremen) anmelden kann.
Das soll auch mein Ziel sein. Die Kinder sollen lernen in mehreren Jahren eine einfache AI kuenstliche Intelligenz zu erschaffen, wonach die Kindern z.B. einfache Dronen programmieren koenne die z.B. Falschparker aufzuspueren oder z.B. kleine Boote die gezielt nach Plastikmuell im Meer suchen und makieren.

Es gibt im Gegensatz zu Korea keine Spieleindustrie. Ausserdem wollen die Eltern nicht das die Kinder als dicker Klos vor der Tastatur enden. Von daher will ich mit den Kindern viel nach draussen gehen. Sei auch nur Motive zu fotografieren um es am Ende mit dem Amiga zu bearbeiten.

Irgendeine Meinung?

Gruss aus Takao (Kaohsiung)

Manuel alias Formosan Baer (Name hat sich meine Frau ausgedacht basierend auf meinen Bauchumfang)

daxb
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Post by daxb » 16.04.2017 - 11:51

Ich würde versuchen zu vermeiden die Kinder (ab 6 Jahre?) zu viel und zu lange vor dem Bildschirm zu setzen. In dem Alter sollten Kinder viel draussen sein und rumtoben, wenn die Luftqualität es zulässt. Den ganzen Grundwissenkram (wie funktioniert ein Computer, Ein- Ausgabe, Binär- Hexsystem und Co.) kann man ohne Computer vermitteln. Vielleicht ist das aber auch viel zu früh. Sind Kinder in dem Alter nicht gerade mit dem Zehnersystem beschäftigt, lernen Lesen/Schreiben, Grundrechenarten, ...?

Vielleicht guckst du auch mal nach "Green School" (ich hoffe so heisst das Schulsystem an das ich denke).

formosanbear
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Post by formosanbear » 17.04.2017 - 10:24

Hi daxb,

danke für deine Kommentar. Wie du unter http://www.intaiwan.de/2015/09/26/ard-w ... dergarten/ sehen kannst werden Kinder richtig hart rangenommen, damit die Kinder der Elite die nächste Generation übernehmen können.

Ich peile eher ein Alter von 10 bis 14 Jahren an. Die Regierung versucht gerade irgendwie IT fest im Unterricht zu implementieren und Deutschland macht ordentlich Druck auf Industrie 4.0 umzuschwenken.

Es gibt für Erwachsende mehr als genug Schulen die die Anwendung von Software beibringen, aber kam Jemand der tief in die Materie geht. Daher wäre es eine Marktlücke, aber wie sollte man beim Programmerien Teil gestallten? C? C++? HTML 5 + CSS?

Wo ist da so in etwa der Anfang?

ERNIE
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Post by ERNIE » 19.04.2017 - 08:16

Gerade, wenn es auch in Richtung Robotik gehen soll, wäre mir als erstes ein RaspberryPi (3) in den Sinn gekommen: Klein, billig, IO-Pins und trotzdem ein richtiger (wenn auch schwacher) Computer. In diesem Zusammenhang wären Python oder Perl womöglich gut als Programmiersprache gewesen.

Letztlich hattest du aber deine Gründe, dich für den Amiga zu entscheiden und hast dementsprechend bestimmt auch schon Ideen, wie du mit den X5000-Computern arbeiten möchtest.

Vielleicht erzählst Du uns ja, wie es bei dir weiter geht. Das wäre sicher interessant.

daxb
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Post by daxb » 19.04.2017 - 12:39

So ein AmigaOne X5000 ist ja recht teuer. Soll jedes Kind einen bekommen, oder wie soll das aussehen? Pi3 kam mir auch schon in den Sinn. Auf jednen Fall deutlich (ca. 50 mal) günstiger und kleiner. Vermutlich ist man damit flexibler. Ich kenn mich mit Programmiersprachen nicht aus, aber vielleicht muss man gucken, was man überhaupt verwenden kann für Robotik. Falls es da Einschränkgungen gibt. Eine Schnittstelle zur Hardwaresteuerung muss ja vorhanden sein.

kudlaty
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Post by kudlaty » 20.04.2017 - 14:34

Ich würde auch eher zum RPi raten. Den können die Kinder beim Basteln ruhig mal wegbrutzeln, Ersatz kostet nicht viel und ist ständig verfügbar.

Auch von der Softwareseite her ist der RPi IMHO deutlich besser geeignet, da es aktuelle und vor allem auch gezielt auf den Bildungsbereich zugeschnittene Software in reichlicher Auswahl gibt. Zudem könnten sich Linux-Kenntnisse für die Kinder auch irgendwann mal auszahlen, bei AmigaOS 4 bin ich da eher skeptisch. ;)

formosanbear
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Post by formosanbear » 23.04.2017 - 08:34

ERNIE wrote:
Letztlich hattest du aber deine Gründe, dich für den Amiga zu entscheiden und hast dementsprechend bestimmt auch schon Ideen, wie du mit den X5000-Computern arbeiten möchtest.

Vielleicht erzählst Du uns ja, wie es bei dir weiter geht. Das wäre sicher interessant.
Bist du der Ernie von Bernd & Locke von Boingsworld?


Es ist sehr einfach, ich habe als Tageshauptgeschaeft eine Investionsberatungsunternehmen, welches ueberwiegend asiatischen Kunden in Japan, Korea, Singapur, Hong Kong in Richtung ASEAN dient.

Ich kriege oft die Anfrage eine deutsche bzw. europaeische Schule zu eroeffnen, da viele glauben das deutsche und in vielen westeuropaeischen Laendern vorhandene Bildungssystem viel ueberlegendener haelt.

Ich habe in meiner Studentenzeit versucht mal sprachen zu unterrichten. Aber ich habe keinen Nerv dazu die Bratzen zu unterhalten.

Und was bringst wenn die Kinder am Ende Deutsch oder Englisch koennen, aber es nicht in ihrer zukuenftigen KArriere nicht einsetzen koennen.

Meine "Konkurrenz" sind alles Amis die die Kinder im Frontalunterricht auf TOIEC, TOEFL und wie der Schwachsinn heisst vorbereiten. Im deutschen gibt es diese komischen DAF (Deutsch als Fremdsprache) A1 bis C2 Pruefungen.

Die Eltern sind bereit mal locker 80 -120k Euro fuer die Ausbildung ihrer Kinder zu investieren, damit an irgendeiner Eliteuni studieren koennen.

Ich sehe jedoch einen alternativen WEg, naehmlich durch Spas s an der Sache zu lernen und langsam Faehigkeiten zu erwerben die entweder im Berufsleben oder Selbststaendigkeit einzusetzen.

Amiga Os 4.1 FE ist nicht perfect, aber sehr einfach im Umgang fuer Kinder. Man kann nicht von einem 9 jaehrigen erwarten das naechste Wunder zu programmieren, aber evtl. kleine Arbeiten und Helferchen im Alltag. Ausserdem gibt es Amiga OS 4.x und MorphOS in keiner asiatischen Sprache. Das uberzeugt die Eltern das die Kinder wirklich die Sprache anwenden muessen um das System zu nutzen.

Ausserdem laeuft Linux auch auf dem X5000. Aber Linux macht aber weniger Spass.

Ich weiss das der Rasberry Pi momentan in ist, aber der Zielmarkt ist bei Rasberry der billige MAssenmarkt. Was soll ich den Eltern sagen, wenn die mich fragen warum ich deren Kindern eine billige Nudel fuer das Geld gebe?

Wenn mein Geschaeftsmodel funktioniert will ich meine Kunden ansprechen ob sie in ein groesseres Model investieren kommen. Dann will ich alles am Amiga Markt einkaufen, es open Source machen und den ewigen Streit beenden zwischen den Parteien.

So, jetzt brauche ich die Boards und Lehrer. Ich mache das erstmal ganz klein am Anfang mit 5-6 Kindern.

Nur um mal den Umfang des Interesse zu zeigen, die oertliche Wenzao Uni hat 540 Studenten pro Jahrgang alleine fuer Deutsch. Also ist Interesse definitiv vorhanden.

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tommy
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Post by tommy » 23.04.2017 - 08:56

Ich finde die Idee gut. Warum nicht AmigaOneX5000 Systeme benutzen. Raspi, Windows usw kann jeder, Amiga ist mal was anderes. Ausserdem vielleicht steigerst du damit ein klein wenig das Interesse am NG Amiga

daxb
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Post by daxb » 23.04.2017 - 12:09

Was soll ich den Eltern sagen, wenn die mich fragen warum ich deren Kindern eine billige Nudel fuer das Geld gebe?
Bildung muss nicht teuer sein?! ;P Nichts für ungut, aber das klingt für mich ein wenig nach Kapitalismus. Was ist mit Eltern die sich das nicht leisten können?!

Du hast also nicht vor selbst zu unterrichten, sondern möchtest Lehrkräfte dafür einstellen? Woher sollen die Lehrer das Amigawissen nehmen?

Edit:
Falls wer "~~+!~~" sieht (wie hier), das soll ein ? sein.

analogkid
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Post by analogkid » 23.04.2017 - 18:52

Ich finde die Idee schlecht. Elitenbildung und Bildung sollte meiner Meinung nach nicht zusammengehören, letztere muss für jeden zur Verfügung stehen, ob er/sie es leisten kann oder nicht. Da ist der Ansatz mit dem Arduino und dem RasPi sinnvoller.
Welcome my friends to the show that never ends!

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