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Fedora nervt mehr als XP

Hier geht es um alle Computersysteme die keinen Platz im Amiga oder PC-Bereich haben.

Moderator: AndreasM

ixbert
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Fedora nervt mehr als XP

Post by ixbert » 19.04.2009 - 11:51

Nach nem Festplattenfehler auf meinem Sony Vaio Notebook, war sowohl Suse als auch XP zerstört worden. Nach der Neuinstallattion von XP, habe ich mir ne Zeitschrift mit ner aktuellen Linux Live DVD gekauft. Aus irgendnem Grund, läuft aber Suse 11.1 unter KDE wohl nicht mehr auf meinem Vaio, habe deswegen Fedora installiert. Positiv war, dass jetzt Wlan sofort funktioniert, was vorher ne Menge Gefummel war wenn man nicht gerade Linux-Experte ist. Ok, das war das Postive, jetzt mal zum Grund für den Thread-Titel. Fedora benötigt scheinbar ununterbrochen irgendwelche Updates, meist kommen pro jede Woche mehrere Meldung, das zwischen 10 und 15 Updates anstehen, Sicherheits- und sonstige Updates. Zusammen mit meiner 384k Leitung ist das wirklich ne super Kombination ;) Der Laptop ist eigentlich fast immer am Downloaden oder Installieren, deswegen ist meist die Internetverbindung sehr langsam und der Rechner reagiert beim sonstigen Arbeiten nur noch sehr träge. Dazu kommt dann noch, dass der Packetmanager deswegen fast immer mit irgendwas beschäftigt ist, es ist deswegen fast nie möglich weitere Programme zu installieren. Man bekommt dann die Meldung, dass der Prozess belegt ist und man warten soll :roll: Wenn ich den Rechner dann genervt runeterfahren will, reagiert er darauf, nachdem ich gefühlte 25 Mal auf die entsprechende Tastenkombination gehämmert habe.
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, wenn ich Freunde hätte würden die das bestätigen.

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ylf
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Post by ylf » 19.04.2009 - 12:10

Dann deaktive doch das automatische Softwareupdate.
Mit 384k sollten die Updates aber relativ schnell durchlaufen. Mach das mal mit einer 56k Verbindung. :))

kudlaty
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Post by kudlaty » 19.04.2009 - 12:59

Hm. Bei Debian ist es so, dass der Stable-Zweig so gut wie nie Updates erfährt (außer, wenn Sicherheitslücken gestopft werden), so dass man dabei kaum mal aktualisieren muss. Bei Testing und besonders Unstable sieht die Sache anders aus, da kommen dann regelmäßig Updates rein, aber das ist durchaus so gewollt, sonst würde man diese Zweige ja nicht nutzen. :)

Keine Ahnung, wie es bei Fedora läuft, aber evtl. ist es dort ähnlich und Du hast nur den falschen Zweig erwischt?

ylf
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Post by ylf » 19.04.2009 - 16:19

Bei Fedora ist das nicht über unterschiedliche Zweige geregelt. Natürlich ist Fedora 11 auch schon zu haben, aber die ist beta.
Dafür kann die Paketverwaltung zwischen Updates und kritischen Systempatches unterscheiden. Das läßt sich auch entsprechend einstellen, in welchen zeitlichen Abstand nach Updates gesucht werden soll und ob diese dann automatisch installiert werden sollen.
Ich lasse automatisch suchen, aber nicht gleich installieren. Bei der entsprechenden Meldung habe ich dann die Wahl, ob ich alle Updates einspielen will oder nur sicherheitskritische.

Wenn ich richtig informiert bin, handhabt SuSE das etwas anders.

ixbert
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Post by ixbert » 19.04.2009 - 21:31

Habe es auch so eingestellt, dass ich die Updates von Hand installieren kann. War ja auch weniger als Frage gedacht, wollte eher meine Eindrücke schildern. Meine vorherigen Linux-Versionen waren Suse 10 am PC und PPC Debian am Peg, und die waren wesentlich anspruchsloser. Was ich als besonders negativ empfinde, ist dass bei den unzähligen Updates meist nur Dateinamen angezeigt werden, ohne Erklärung was es bewirkt. Ich hoffe mal nicht, dass Linux noch weiter in diese Richtung geht. Sicher, man kann das alles irgenwie konfigurieren. Aber bisher hab ich XP runtergefahren und Linux gestartet wenn ich ein stabiles System wollte, dass einfach läuft, ohne dass man sich darum kümmern muss. Jetzt ist eher umgekehrt :x
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, wenn ich Freunde hätte würden die das bestätigen.

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kudlaty
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Post by kudlaty » 20.04.2009 - 12:21

ixbert wrote:Aber bisher hab ich XP runtergefahren und Linux gestartet wenn ich ein stabiles System wollte, dass einfach läuft, ohne dass man sich darum kümmern muss. Jetzt ist eher umgekehrt :x
Ich will ja keinen Distributionskrieg vom Zaun brechen, aber wenn das bei Fedora wirklich ein Problem sein sollte, gibt es durchaus noch andere Linuxe. ;)

Ich habe mittlerweile auch den Eindruck gewonnen, dass einige Distributionen sich lieber darauf konzentrieren, möglichst aktuelle Software im Bestand zu haben, als eine stabile, wirklich zuverlässige Plattform anzubieten.

kudlaty
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Post by kudlaty » 20.04.2009 - 12:25

ylf wrote:Bei Fedora ist das nicht über unterschiedliche Zweige geregelt. Natürlich ist Fedora 11 auch schon zu haben, aber die ist beta.
Ob die das jetzt Zweige nennen oder über die Versionsnummer deklarieren, ist ja letztlich wurscht. Ist bei Debian im Prinzip auch so, der aktuelle Testing-Zweig wird ja irgendwann nach dem Freeze und der Fehlerbereinigung auch Debian 5+x sein und somit zur neuen Stable werden.

Was ich aber nicht verstehe:
Dafür kann die Paketverwaltung zwischen Updates und kritischen Systempatches unterscheiden. Das läßt sich auch entsprechend einstellen, in welchen zeitlichen Abstand nach Updates gesucht werden soll und ob diese dann automatisch installiert werden sollen.
Wo kommen denn diese Updates, die keine Sicherheitsupdates sind, eigentlich her? Wenn Fedora X einen bestimmten Stand hat, dürfte doch eigentlich nix mehr kommen, denn das wäre dann ja Software aus Fedora X+1?
Wenn ich richtig informiert bin, handhabt SuSE das etwas anders.
SuSE ist sowieso ziemlich anders. ;)

ylf
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Post by ylf » 20.04.2009 - 16:16

kudlaty wrote:
ixbert wrote:Aber bisher hab ich XP runtergefahren und Linux gestartet wenn ich ein stabiles System wollte, dass einfach läuft, ohne dass man sich darum kümmern muss. Jetzt ist eher umgekehrt :x
Ich will ja keinen Distributionskrieg vom Zaun brechen, aber wenn das bei Fedora wirklich ein Problem sein sollte, gibt es durchaus noch andere Linuxe. ;)

Ich habe mittlerweile auch den Eindruck gewonnen, dass einige Distributionen sich lieber darauf konzentrieren, möglichst aktuelle Software im Bestand zu haben, als eine stabile, wirklich zuverlässige Plattform anzubieten.
Ich kann mich über die Stabilität von Fedora nicht beklagen.
Das über die Feiertage ein erhöhtest Aufkommen von Updates zu verzeichnen ist, mag wohl daran liegen, daß die Freitzeitprogrammierer dann mehr Zeit haben, ihre Software fertig zu stellen. :))

Jedenfalls kommt es bei Windows auch gehäuft zu Updatewellen. Stichwort Patchday.


kudlaty wrote:
ylf wrote:Bei Fedora ist das nicht über unterschiedliche Zweige geregelt. Natürlich ist Fedora 11 auch schon zu haben, aber die ist beta.
Ob die das jetzt Zweige nennen oder über die Versionsnummer deklarieren, ist ja letztlich wurscht. Ist bei Debian im Prinzip auch so, der aktuelle Testing-Zweig wird ja irgendwann nach dem Freeze und der Fehlerbereinigung auch Debian 5+x sein und somit zur neuen Stable werden.

Was ich aber nicht verstehe:
Dafür kann die Paketverwaltung zwischen Updates und kritischen Systempatches unterscheiden. Das läßt sich auch entsprechend einstellen, in welchen zeitlichen Abstand nach Updates gesucht werden soll und ob diese dann automatisch installiert werden sollen.
Wo kommen denn diese Updates, die keine Sicherheitsupdates sind, eigentlich her? Wenn Fedora X einen bestimmten Stand hat, dürfte doch eigentlich nix mehr kommen, denn das wäre dann ja Software aus Fedora X+1?
Wenn z.B. Firefox oder OO einen Versionsprung machen, werden diese auch in die noch aktuellen Fedora Versionen eingepflegt, genauso wie jedes andere Programm, welches mit einer neueren Stable-Version daher kommt.
In Fedoara X+1 sind natürlich auch unstable bzw. testing Softwarepakete enthalten. Nur hat nicht jedes Softwarepakte etwas mit der Distribution zu tuen, bzw. läuft dessen Entwicklung synchron mit der Distributionsversion. Ich vermute mal, wenn ein Softwarepaket den Status stable erreicht hat, wird es nach "unten" durchgereicht.

kudlaty
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Post by kudlaty » 21.04.2009 - 11:51

ylf wrote:Das über die Feiertage ein erhöhtest Aufkommen von Updates zu verzeichnen ist, mag wohl daran liegen, daß die Freitzeitprogrammierer dann mehr Zeit haben, ihre Software fertig zu stellen. :))
Genau das finde ich für eine stabile Version aber sehr merkwürdig. Normalerweise geht so einem Release eine lange Testphase voraus und es sollten nachträglich keine neuen Softwareversionen mehr reinkommen (natürlich mit Ausnahme von Sicherheitsaktualisierungen).
Jedenfalls kommt es bei Windows auch gehäuft zu Updatewellen. Stichwort Patchday.
Der Name sagt es schon, das sind Sicherheitsupdates. Die will man haben. :)
Wenn z.B. Firefox oder OO einen Versionsprung machen, werden diese auch in die noch aktuellen Fedora Versionen eingepflegt, genauso wie jedes andere Programm, welches mit einer neueren Stable-Version daher kommt.
Hm. Abgesehen davon, dass ich es grundsätzlich für unnötig halte, einem als stabil deklarierten Release nachträglich neuere Programmversionen hinzuzufügen, wie lang ist denn da die Testphase? Wenn bei Fedora jeweils die Versionen X und X+1 mit neuer Software versorgt werden, scheint mir das ein hoher Aufwand zu sein, der unnötig Ressourcen verbrät.
In Fedoara X+1 sind natürlich auch unstable bzw. testing Softwarepakete enthalten.
Daran ist auch nichts auszusetzen. :)
Nur hat nicht jedes Softwarepakte etwas mit der Distribution zu tuen, bzw. läuft dessen Entwicklung synchron mit der Distributionsversion. Ich vermute mal, wenn ein Softwarepaket den Status stable erreicht hat, wird es nach "unten" durchgereicht.
Wie gesagt, das finde ich etwas kritisch. Bei X+1 können die Abhängigkeiten schon wieder ganz anders sein als sie noch bei X waren (das dürfte sogar relativ häufig passieren). Wie will man also Software für X unter X+1 vernünftig testen?

ylf
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Post by ylf » 21.04.2009 - 14:56

kudlaty wrote:
Nur hat nicht jedes Softwarepakte etwas mit der Distribution zu tuen, bzw. läuft dessen Entwicklung synchron mit der Distributionsversion. Ich vermute mal, wenn ein Softwarepaket den Status stable erreicht hat, wird es nach "unten" durchgereicht.
Wie gesagt, das finde ich etwas kritisch. Bei X+1 können die Abhängigkeiten schon wieder ganz anders sein als sie noch bei X waren (das dürfte sogar relativ häufig passieren). Wie will man also Software für X unter X+1 vernünftig testen?
Das ist nicht kritisch. Nur weil eine Anwendung neu kommt und vielleicht mit neuen Funktionen aufwarten kann, wird ein Betriebssystem nicht instabil, darf gar nicht instabil werden.

Die Einführung systemrelevanter Neuerungen, z.B. Gnome oder Xorg kommen erst mit der nächsten Fedora Version.

Ich bin da aber kein Experte. Solche Details interessieren mich nicht wirklich, solange es bei mir stabil läuft.

Aber wenn es dich stört kannst du ja auch Fedora X-1 nehmen oder X-2. ;)

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