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Amiga Future

Fedora nervt mehr als XP
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kudlaty
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Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 494
Wohnort: /dev/tty

BeitragVerfasst am: 21.04.2009 - 20:07    Titel: Zitieren

ylf hat folgendes geschrieben
Das ist nicht kritisch. Nur weil eine Anwendung neu kommt und vielleicht mit neuen Funktionen aufwarten kann, wird ein Betriebssystem nicht instabil, darf gar nicht instabil werden.

"Darf gar nicht" ist gut, scheint sich bei handelsüblicher Software aber noch nicht rumgesprochen zu haben.

Ich beschreibe mal, wie es bei Debian läuft, dann verstehst Du evtl. besser, was ich meine:

Üblicherweise wandern neue Pakete in Unstable (Sachen, die in irgendeiner Hinsicht als bedenklich eingestuft werden, kommen sogar erst auf die Spielwiese Experimental). Dort bleiben sie mindestens 10 Tage, bevor sie zu Testing durchrutschen dürfen (kann auch länger sein, wenn Abhängigkeiten mitrutschen müssen oder wenn die Software irgendwie verhaltensauffällig geworden ist ).

Testing ist dann der Zweig, in dem der Kram (man ahnt es fast) richtig getestet wird. Unstable und Testing sind also ständig im Fluss, bis es Zeit für eine neue Stable-Release wird. Dann werden die Pakete allgemein eingefroren und alles, was in Testing liegt, wird bis zum Erbrechen getestet (die Prozedur dauert in der Regel mehrere Monate, in der Zeit bringt Ubuntu mindestens 1,5 neue Releases raus ).

Während des Freeze werden nur noch Fehler bereinigt, neue Pakete dürfen nicht hochgeladen werden (manchmal gibt es schon Ausnahmen, aber die sind eher selten und dann auch normalerweise wirklich wichtig). Ist der Fehlerzähler hinreichend weit unten und nix Kritisches mehr zu reparieren, dann gibt es die neue Stable (d.h., die Pakete aus Testing rutschen komplett durch).

Und dann geht das Spielchen wieder von vorne los.

Stable bleibt, abgesehen von Sicherheitsaktualisierungen, genau wie es ist. Keine neuen Features, nix. Das ist zwar nix für Versionsnummernfetischisten, dafür aber was für Leute, die gerne eine zuverlässige Distribution haben möchten.

Ich fahre meine Rechner im Mischbetrieb, Kisten im Produktiveinsatz haben Stable drauf, die anderen Testing.

Und ganz unter uns, ich halte selbst Debian Unstable immer noch für stabiler als Ubuntu.

Zitat:
Aber wenn es dich stört kannst du ja auch Fedora X-1 nehmen oder X-2.

Hab' schon, danke.
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ylf
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 153
Wohnort: Waiblingen

BeitragVerfasst am: 22.04.2009 - 17:47    Titel: Zitieren

kudlaty hat folgendes geschrieben
ylf hat folgendes geschrieben
Das ist nicht kritisch. Nur weil eine Anwendung neu kommt und vielleicht mit neuen Funktionen aufwarten kann, wird ein Betriebssystem nicht instabil, darf gar nicht instabil werden.

"Darf gar nicht" ist gut, scheint sich bei handelsüblicher Software aber noch nicht rumgesprochen zu haben.

Ich beschreibe mal, wie es bei Debian läuft, dann verstehst Du evtl. besser, was ich meine:


Ich weiß und verstehe was du meinst, nur bin ich anderer Auffassung. Ich halte die Debian Vorgehensweise für zu aufwendig und nicht mehr zeitgemäß.
Für Versionsfetischisten ist z.B. SuSE ideal. Immer schön der nächsten Version entgegenfiebern, weil dann endlich ein olles Stück neuer Hardware unterstützt wird.
Fedora User können einer neuen Version gelassener entgegen sehen. So viel neues bringt die nicht mit und die neue Hardware läuft schon seit dem letzten Kernel Update.

Es sind halt zwei Philosophien. Entweder man testet ein System als ganzes, dann hat man entsprechend viel zu testen und es dauert entsprechend lange.
Oder man erneuert es schon mal Häppchenweise, dann bleiben die Änderungen überschaubar und der Testaufwand hält sich in Grenzen. Gleichzeitig erreicht man einen gleichmäßigeren Fluß an Neuerungen.

Muß jeder selber wissen, welche Variante ihm mehr zusagt.
Ich bin aus Gewohnheit bei Fedora gebleiben. Bin seit RedHat5.x dabei.
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kudlaty
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Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 494
Wohnort: /dev/tty

BeitragVerfasst am: 23.04.2009 - 11:17    Titel: Zitieren

ylf hat folgendes geschrieben
Ich weiß und verstehe was du meinst, nur bin ich anderer Auffassung. Ich halte die Debian Vorgehensweise für zu aufwendig und nicht mehr zeitgemäß.

Dann einigen wir uns jetzt mal darauf, dass wir uneinig sind.

Zitat:
Für Versionsfetischisten ist z.B. SuSE ideal. Immer schön der nächsten Version entgegenfiebern, weil dann endlich ein olles Stück neuer Hardware unterstützt wird.

Ich fürchte, SuSE ist auch in dieser Beziehung schon von Ubuntu abgehängt worden. Ich finde mittlerweile beide gruselig.
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ixbert
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Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 543
Wohnort: Irgendwo im Westerwald

BeitragVerfasst am: 25.04.2009 - 02:40    Titel: Zitieren

Habe gestern noch mehrere Updates für Fedora installiert, eben kam wieder die Meldung, dass sieben oder acht sehr wichtige Updates zur Installtion anstehen Das kann man natürlich abstellen, aber wenn ein BS derart viel Updates benötigt, wird das ja irgend nen Grund haben. Da ist die Frage was die besser Alternative ist, beinahe täglich Meldungen wegen der etlichen Updates und dann noch Leistungs- und Funktionseinschränkungen beim Runterladen und Installieren, oder die angebliche Wichtigkeit dieser Updates ignorieren und die Updates abstellen Werde aber wohl am ehesten ein anders Linux installieren.
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Eigentlich bin ich ein netter Kerl, wenn ich Freunde hätte würden die das bestätigen.

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ixbert
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Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 543
Wohnort: Irgendwo im Westerwald

BeitragVerfasst am: 30.04.2009 - 13:55    Titel: Zitieren

Das ist wirklich unglaublich, jetzt fangen die Updates schon an sich zu stauen. Scheinbar reicht die Zeit die ich online bin und mein Laptop eingeschaltet ist, nicht aus um die Updates zu installieren, es wird immer mehr angezeigt was dringend installiert werden muss. Gestern 11 wichtige Updates, jetzt schon 20, z.T. sind das Fehlerkorrekturen, dann Sicherheitsupdates, dann wichtige Aktuallisierungen, dann wieder was anderes. Weil das auch auf meine schwache 384kLeitung geht, kann ich wenn ich wenn ich Fedora benutze nur noch mit Aussetzern telefonieren. Und die Rechenleistung geht manchmal so weit runter, dass man teilweise nichts mehr machen kann. Ich will ja Fedora nicht schlecht machen, mit einem schnelleren Rechner und DSL mit mindestens 1000k wäre das wohl alles kein Problem. Aber mit meinem 1,6 Ghz Celeron und 384k ist es unbenutzbar.
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kudlaty
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Anmeldungsdatum: 16.08.2005
Beiträge: 494
Wohnort: /dev/tty

BeitragVerfasst am: 30.04.2009 - 14:01    Titel: Zitieren

Ich kann Dir als Alternative Debian Lenny empfehlen, das ist relativ frisch draußen (hat also für Stable recht aktuelle Software) und behelligt Dich wirklich nur bei Sicherheitsupdates mit Downloads. Und das eigentlich auch nur, wenn Du es willst.

Und wenn Du mal mehr Leitung hast und Downloads kein Problem mehr sind, kannst Du immer noch auf Squeeze hochgehen und die Drähte glühen lassen.
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ylf
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 153
Wohnort: Waiblingen

BeitragVerfasst am: 30.04.2009 - 23:25    Titel: Zitieren

Ich hatte Fedora auf einem P4 mit 1.7GHz und 1GB RAM. (Jetzt Core2Duo 2.66GHz 2GB RAM)

Das Update hat nie den Rechner in die Knie gezwungen.

WAS MACHST DU MIT DEINEM RECHNER?
(z.B. einen Java basierten Torrent Client laufen lassen oder eine Java basierte Suchmaschine)

384k? Upstream oder Downstream?
Auf 384k macht man kein VoIP!
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ixbert
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Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 543
Wohnort: Irgendwo im Westerwald

BeitragVerfasst am: 02.05.2009 - 00:25    Titel: Zitieren

ylf hat folgendes geschrieben

Auf 384k macht man kein VoIP!
Klar

Ich habe 384k Downstreaum und 80k Upstream, ich mache sonst nichts im Hintergrund. Das Telefon ist am Router angeschlossen, das funktioniert ohne Probleme, es stockt nur schonmal wenn man gleichzeitig Dowenloads im Hintergrund laufen lässt, das ist bei mir bei Fedora fast ununterbrochen so. Das Sytem ist ein 1,6 Ghz Celeron mit 512MB. Oft habe ich auch einen grauen Screen bei den Updates, der Bildschirm wird dann grau-weiss dargestellt und friert ein. Unter WinXP läuft alles flüssig, das vorher installierte Suse machte auch keine Probleme.
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ylf
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 153
Wohnort: Waiblingen

BeitragVerfasst am: 02.05.2009 - 09:37    Titel: Zitieren

ixbert hat folgendes geschrieben
ylf hat folgendes geschrieben

Auf 384k macht man kein VoIP!
Klar

Ich habe 384k Downstreaum und 80k Upstream, ich mache sonst nichts im Hintergrund. Das Telefon ist am Router angeschlossen, das funktioniert ohne Probleme, es stockt nur schonmal wenn man gleichzeitig Dowenloads im Hintergrund laufen lässt, das ist bei mir bei Fedora fast ununterbrochen so. Das Sytem ist ein 1,6 Ghz Celeron mit 512MB. Oft habe ich auch einen grauen Screen bei den Updates, der Bildschirm wird dann grau-weiss dargestellt und friert ein. Unter WinXP läuft alles flüssig, das vorher installierte Suse machte auch keine Probleme.


Das mit dem Screen ist etwas mehrwürdig.
Es sollten eigenlich auch nicht ständig Updates laufen.

Aber 384k bzw. 80k ist für VoIP definitiv unterdimmensioniert. Ein gleichzeitiger Download kann nicht funktionieren. Da kannste den Rechner ja gleich am 14.4er Modem hängen. Zu Beginn des Updates entsteht mal "kurz" viel Traffic und CPU Last, während überprüft wird, was zum Update ansteht. Wenn in der Phase das Internet lahmt, dann hängt wahrscheinlich der Ganze Rechner. Mit langsamen Netzwerkverbindungen rechnet heutzutage kein Entwickler mehr, da klemmen alle Betriebssysteme. (meine persönliche Erfahrung)

An deiner Stelle würde ich die Updatefunktion ganz abschalten. Habe ich bei meinen Eltern auch so gemacht. (nur 56k Modem, keinerlei wichtigen Daten und sehr selten online)
Oder installier ein "angestaubtes" Debian, wie Kudlaty bereits vorgeschlagen hat. Bei alter Hardware wahrscheinlich die bessere Lösung.

Alternativ, versuch es mal mit MacOS, soll ja mittlerweile kein Problem mehr auf 08-15 x86 sein.
Fühlt sich an wie AmigaOS6 und nervt nur alle paar Wochen mit einem Update für iTunes.
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ixbert
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Anmeldungsdatum: 30.05.2003
Beiträge: 543
Wohnort: Irgendwo im Westerwald

BeitragVerfasst am: 02.05.2009 - 12:11    Titel: Zitieren

Ist schon klar, dass 384k etwas wenig ist um beim Downloaden gleichzeitig zu Telefonieren, manchmal geht's aber. Das Problem ist halt wie gesagt, dass bei Fedora andauernd was runtergeladen werden muss, bei XP sind das maximal ein paar Minuten zwischendurch wo's ins Stocken kommt. Aber ich will ja Fedora nicht schlechtmachen, mit nem schnellerem Rechner und ner besseren Internetverbindung werden die von mir beschreibenen Probleme wohl nicht auftauchen. Ein 1,6Ghz Celeron ist ja auch nicht gerade schnell, ein gleich getakteter Pentiu ist erheblich schneller. Währe meine DSL-Verbindung etwas besser, träten die PÖrobleme beim Telefonieren vielleicht auch nicht auf. Wenn ich die vollen 384k Upstream und 80k Downstream habe, funktioniert es beim Downloaden gleichzeitig zu Telefonieren. Die Aussetzer beim Telefonieren treten eher auf, wenn die Geschwindigkeit unter 384 sinkt, wenn ich die Downloads abbreche geht's dann wieder. Bin aber froh, dass ich überhaupt DSL habe, das gibt's hier erst seit 2 Jahren.

MacOS währe auch mal ne Alternative. Muss ich mal schauen ob das so ohne weiteres funktioniert, mit dem Bootloader usw., XP soll ja auch drauf bleiben.
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